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LTE Stick

Auch USB-Sticks können als Empfangsgeräte für das Internet dienen. Dies ist dann der Fall, wenn es sich nicht um das Festnetz handelt, sondern um den Mobilfunk - wie ein Handy "klinkt" der LTE Stick sich dann in ein Netz ein und versorgt den Rechner, mit dem er verbunden ist . Die 4. Generation in der Kommunikationstechnologie wird "LTE" abgekürzt, die Begriffserläuterung ist "Long Term Evolution". Es handelt sich hierbei um eine Bezeichnung, die auf den 4. Generationsgrad mobiler Kommunikation verweist. Zugang haben hier Mobilfunktelefone und, wie oben erläutert, Notebooks. Derzeit ist dies mit einer Vertragsbasis zwischen Netzbetreiber und Endkunde nur in zwei Städten der Welt der Fall, nämlich Oslo und Stockholm. In beiden Städten ist es dem Anwender möglich, mit einer Schnelligkeit von 80 Megabit pro Sekunde Daten abrufen, die in diesem Netz zur Verfügung gestellt werden. Zum Vergleich die Leistung von schnellem Internet über Festnetz: Lange Zeit war das in Deutschland verfügbare DSL nur mit 1,5 Megabit pro Sekunde abrufbar, bevor dann auch 16,5 Megabit realisiert wurde. VDSL nun, so sagt die Werbung, schafft 52 Megabit. Dies stimmt sicherlich, was die Hauptleitung betrifft. Ist die "letzte Meile", also der Weg von der Hauptleitung bis zum Nutzer, mehr als 900 m lang, kann dieser das Internet nur noch mit 26 Megabit pro Sekunde nutzen, geht es um mehr als 2 km, sind dies 16,5 Megabit pro Sekunde. Der neue Standard der mobilen Kommunikationstechnologie, LTE, kann theoretisch 300 Megabit pro Sekunde bis an den Anwender übertragen. Praktisch schafft der einzige USB-Stick von Ericsson, der als Empfangsmodul für Notebooks dient, jedoch 100 Megabit pro Sekunde. Letzteres ist die Situation, in welcher sich die erwähnten schwedischen Städte befinden. Einerseits ist es dort dem Anwender möglich, mit empfangstauglichen Geräten störungsfrei, zuverlässig und blitzschnell TV, Radio, Internet und Video zu verfolgen. Andererseits ist dies an jeder x-beliebigen Position im gesamten LTE-Netz mit gleichbleibender Qualität realisierbar, auch etwa, wenn der Nutzer sich in einem fahrenden Wagen befindet. Die deutsche Bundesnetzagentur wird LTE-Frequenzen Mitte 2010 an die bundesdeutschen Mobilfunkbetreiber versteigern. Dann werden auch die Deutschen die Sachverhalte "Internet" und "schnell" neu zusammensetzen lernen.