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T-mobile USA setzt lieber auf HSPA+ statt auf LTE

T-mobile USA gab auf der Branchenmesse CTIA Wireless in Las Vegas bekannt, sein amerikanisches 3G-Netz mit HSPA+ aufrüsten zu wollen. Bis Ende 2010 will der Konzern 185 Millionen Menschen in 100 Metropolmärkten mit der aktuell schnellsten Variante von UMTS-Netzen aufrüsten. Dem Wall Street Journal sagte Neville Ray, einer der Vizepräsidenten von T-mobile USA, man werde gut die Hälfte des Vorhabens bereits im ersten Halbjahr umsetzen.  Aktuell hat T-mobile sein Netz bereits in Philadelphia, Teilen New Yorks und einigen anderen Metropolen mit der HSPA+-Technologie beschleunigt.  Die Konkurrenzunternehmen Verizon Wireless und Sprint Nextel Corp arbeiten bereits am Aufbau von LTE-Netzen, das heißt an Netzen der sogenannten vierten Generation der Mobilfunkübertragung. Mit HSPA+ können dagegen bestehende UMTS-Netze einfach beschleunigt werden. Den LTE-Netzen werden allerdings deutlich schnellere Übertragungsraten prophezeit sowie effizientere und leistungsstärkere Netze. Bislang gibt es jedoch kaum Hardware, die mit der neuen LTE-Technik kompatibel ist.

Mit 34 Millionen Kunden in den USA liegt T-mobile USA auf dem vierten Platz hinter den Marktführern Verizon Wireless mit 91 Millionen Kunden, AT&T mit 85 Millionen Kunden und Sprint Nextel mit 48 Millionen Kunden.  Der Konzern will mit dem Ausbau seine Marktposition verbessern. Im vergangenen Jahr war der Umsatz des Konzerns stark eingebrochen. T-mobile war beim Ausbau seines 3G-Netzes der Konkurrenz unterlegen und hatte damit Kunden verloren. Dies soll sich durch den Netzausbau ändern.  Die Financial Times berichtete, dass das US-Unternehmen außerdem darauf hoffe, noch Ende diesen Jahres oder spätestens im nächsten Jahr das populäre iPhone von Apple verkaufen zu können. AT&T konnte sich die Position als exklusiver Vertriebspartner sichern und damit seinen Umsatz deutlich steigern. Bis es soweit ist, will der Konzern auf den Vertrieb von Smartphones setzen, die mit Google´s Android-Sofware ausgestattet sind. René Obermann, Konzernchef der Deutschen Telekom, hatte vergangene Woche bei der Vorstellung seiner neuen Konzernstrategie in Bonn die Rolle des US-Marktes und die Bedeutung des mobilen Internets für die Zukunft des Konzerns unterstrichen.

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