Mit Hilfe von vier LTE-Zellen demonstrierte Ericsson eine LTE-Übertragung mit einer Downlink-Geschwindigkeit von einem Gigabit pro Sekunde. Nach eigenen Angaben ist dies ein neuer Rekord in der Datenübertragung. Darüber kann sich der Mobilfunkausstatter freuen, besonders weil ihm LTE weltweit Aufträge beschert.
Ericssons jüngster LTE-Auftrag stammt aus Übersee: Der amerikanische Netzbetreiber AT&T hat seine Geschäfte mit Ericsson nun auch auf den LTE-Bereich ausgedehnt. Für den Aufbau seines LTE-Netzes soll Ericsson die entsprechende Infrastruktur liefern und für umfassende Dienstleistungen rund um die Aufstellung des Netzes sorgen. Ab 2011 will AT&T ein kommerzielles LTE-Netz aufbauen. Zuvor hatte Ericsson den nordamerikanischen Konzern bereits als Hauptlieferant mit Festnetzzugängen ausgestattet.
Erfahrung mit LTE-Netzen kann Ericsson durch sein Engagement in Schweden und Norwegen nachweisen. Hier hatte Ericsson dem skandinavischen Konzern TeliaSonera beim Aufbau des ersten kommerziell genutzten LTE-Netzes Europas geholfen. Auf dem amerikanischen Markt unterstützt Ericsson außerdem Verizon Wireless sowie den auf Prepaidangebote spezialisierten Telekommunikationskonzern MetroPCS aus Texas in ihren LTE-Vorhaben. Im asiatischen Raum versorgte Ericsson Basisstationen des japanischen Unternehmen NTT DoCoMo mit LTE.
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