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LTE E-Plus

LTE E-Plus ist in Deutschland nicht absehbar. Erstens weiß der Konzern nicht, inwiefern er bei einer Versteigerung der relevanten Frequenzen durch die Bundesnetzagentur Mitte 2010 mithalten kann, zweitens hat er mit dem chinesischen Netzwerkausstatter ZTE einen Partner gefunden, um seine vorhandenen Strukturen der 3. Generation (und eben scheinbar noch nicht LTE als vierter) auszubauen. Bei HSPA handelt es sich um eine Steigerung der Geschwindigkeit der UMTS-Datenübertragung auf bis zu 84 Megabit pro Sekunde, die jedoch von der E-Plus-Gruppe und KPN Belgien bzw. Holland durchaus auch dauerhaft 21,6 Megabit pro Sekunde tragen kann und darf, denn E-Plus, so verlautete es aus höchster Ebene, werde nicht auf unbedingte Schnelligkeit, sondern in erster Linie auf Qualität achten. Bisher betreibt der Konzern bundesweite mobile Mobilfunknetze: E-GSM, DCS- 1800 und UTMS-Standard. E-Plus verfügt über mehr als 18.000 (GSM) und 6.000 UTMS-Basisstationen. Es ist der in Deutschland drittgrößte Mobilfunkunternehmer. Seit 2000 ist er Teil von KPN Mobile - und noch Eigentümer von Base (als E-Plus-Marke für Flatrate-Tarife), Simyo, Blau und SMS-Michel. Ferner arbeitet er noch mit Aldi zusammen (ein Flatrate-Angebot betreffend). E-Plus war 1997 der erste Anbieter von Prepaidtarifen, 2005 bot er seine erste Flatrate an (für UTMS- und GPRS-Dienste) - diese Strategie beobachtet den Markt, stellt fest, was häufig nachgefragt wird und bietet genau das an (ohne Betonung auf die neueste Innovation zu legen). Wegen dieser Strategie hat E-Plus die günstigsten Telefontarife, wegen dieser Strategie ist die Bedienung eines LTE-E-Plus-Netzes erst dann abzuwarten, wenn Kunden in Deutschland überhaupt Long Term Evolution erst begrüßt und akzeptiert haben. Eher ist es Schwerpunkt der Firma, sein UMTS-Netz zu erweitern und GSM-Kapazitäten ebenfalls auf E-GSM zu erweitern. E-Plus gibt - auch auf Anfrage - somit nicht bekannt, inwiefern, möglicherweise in welchen Ländern und mit wessen Zusammenarbeit er in Sachen LTE forscht, testet, erweitert. Die Wahrscheinlichkeit ist gegeben, dass dies sehr wohl geschieht, um den Konzern in die Lage zu bringen, ab Mitte des Jahres zu reagieren. Dies für den Fall, sollte er doch noch Frequenzen ersteigern und dann entsprechend seiner oben bezeichneten Strategie auf plötzliches Kundenverhalten reagieren zu können.